Dienstag, 20. März 2018

Treffen mit Freddie Schürheck


Meine Tante Hanna ist immer ein Besuch wert. Sie wohnt in Lemgo, der Stadt in der ich einen Teil meiner Jugend verbracht habe, und sie ist meine absolute Lieblingstante.
Während wir bei Strohsemmeln (Lippische Spezialität) und Kaffee zusammensitzen, trifft eine weitere Besucherin ein: Freddie Schürheck, die Tochter meiner Cousine Ulrike. Freddie sehe ich nur selten, aber ich höre sie oft. Sie ist nämlich Radiomoderatorin bei Eins live. Ich erkenne sie immer sofort an ihrer tiefen und angenehmen Stimme, und ich mag ihre Reportagen und Interviews.
Wir freuen uns, uns mal wieder im realen Leben zu treffen. Freddie hat immer viel zu erzählen, und wenn sie über ihren Beruf redet, blitzen ihre grünen Augen lebendig. Viele spannende Menschen hat sie schon im Interview gehabt: Campino von den Toten Hosen, Till Schweiger oder Max Forster, um nur einige zu nennen. Berührender aber, da sind wir uns sofort einig, sind die Interviews, bei denen Menschen aus ihrem eigenen und besonderen Leben erzählen und damit einen Einblick in ihre ganz private Welt geben, wie z. B. der Bericht über eine junge Frau, die auf eine Organspende wartet. Diese Interviews gehen unter die Haut, und die Kraft, die von den Interviewpartnern ausgeht, wirkt sich auch auf die Zuhörer aus. Das kann ich natürlich voll unterstreichen. Uns berühren Geschichten dann besonders, wenn sich auch unsere Ängste und Hoffnungen darin wiederspiegeln.

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