Montag, 3. Dezember 2018

Namen sammeln



Wie einige von euch Lesern sicherlich wissen, sammele ich Namen: Städtenamen die seltsam sind oder klangvoll klingen, Menschennamen, die schräg sind oder aufregend klingen, außerdem Straßennamen oder Namen von Gebirgen. Immer wenn ich auf solche besonderen Namen stoße, notiere ich sie mir im Notizblock meines Handys.
Gestern auf der Autobahn begegnete mir der Ortsname „Vlotho“, den ich eigentlich schon lange kenne, aber gestern wurde mir erst bewusst, wie seltsam er aussieht mit diesem V und dem th. Ein weiterer seltsamer Name ist – und jetzt muss ich ihn kurz googeln, weil ich ihn sonst wieder falsch schreibe - „Friesoythe“, eine Rechtschreibfalle sogar noch für Abiturienten. Mit ie, oy und th – da kann man doch nur Fehler machen.
Mein Lieblingsort aber heißt „Byhleguhre“, ein kleiner Ort im Spreewald, vor dessen Namensschild ich jedes Mal andächtig stehenbleibe und gar nicht so sicher bin, wie man ihn ausspricht.
Auch bei Menschennamen habe ich in diesem Jahr einen besonderen Lieblingsnamen. Er lautet „Erasmus Thaddäus.“ Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich ihn jemals als Romanfigur verwenden werde. Ich muss nämlich auch „Thaddäus“ immer wieder nachschlagen.

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