Montag, 26. November 2018

Nächtliche Geschichten



Es beginnt wie ein Flow. Die Geschichte, an der ich gerade schreibe, begleitet mich in die Nacht, ist ein letzter Gedanke, bevor ich einschlafe und der erste, wenn ich nachts aufwache. Ich spinne die Geschichte weiter, höre die Protagonisten sprechen, sehe sie agieren. Alles ist inspirierend.
Doch dann wird sie quälend. Die Protagonisten bestimmen, dass ich nicht mehr einschlafen kann, und mich einige Stunden von einer Seite auf die andere wälze. Zunächst ist auch das zu verkraften, aber als ich die dritte Nacht in Folge nicht gut schlafe, werde ich nervös und müde, und vor allem sehr sehr niedergeschlagen.
Heute habe ich mich dann an die Geschichte gesetzt, und sie so ganz ausführlich zu Ende geplottet. Hoffentlich habe ich meine Geister auf die Weise eingefangen.
Dabei habe ich eigentlich gedacht, ich wäre alt und erfahren genug, mal einfach so ins Blaue zu schreiben. Scheint irgendwie nicht meiner Arbeitsweise zu entsprechen … (aber das wird sich erst in der folgenden Nacht zeigen.)

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