Mittwoch, 27. April 2011

William und Kate

Täglich rückt sie nun näher, die Traumhochzeit von William und Kate. Bis jetzt warte ich vergeblich auf eine Einladung. Dabei habe ich seit Tagen mein blaues Kostüm von den Mottenkugeln befreit und den großen Hut entstaubt, den ich am Weiberfastnacht vor acht Jahren getragen habe. Und allmählich beschleicht mich das Gefühl, die Royals wollen ohne mich feiern.
Nun gut, da kann man nichts machen. Dann nehme ich mir eben an diesem Wochenende etwas anderes vor.

Ich will es mir aber nicht nehmen lassen, euch, Kate und William, alles Gute zu wünschen. Vielleicht traut ihr euch ja mal, den Journalisten ein paar Skandale zu präsentieren, immerhin leben sie von euch. 
Ach und noch was: Solltet ihr noch etwas von dem flambierten Orange-Pancake mit der Vanillemascarpone übrig behalten, lasst es mich wissen!

Dienstag, 26. April 2011

Der Alltag


Die Osterfeiertage waren  bunt und schön, mit viel Besuch und perfektem Wetter. 
Nun beginnt der Alltag wieder. 
Früher war mir dann immer schwer ums Herz. Heute bin ich vergnügt. Früh aufstehen, aufräumen, putzen, das alles geht schnell von der Hand. 
Und dann kehre ich an den Schreibtisch zurück, wie jemand, der nach einer Reise wieder zu Hause ankommt. Ich ordne die Post, organisiere eine Lesung, beantworte Mails
und nun ENDLICH
kann ich wieder schreiben.



Samstag, 23. April 2011

Neues Foto


Wie findet ihr dieses Foto?  Genial, oder?

Fröhliche Ostern

Einer unserer Nachbarn hat dieses süße Häschen in seinem Garten. 
Ein Geschenk - selbstgemacht - von den Kindern. 
Ist das nicht süß? Dieses Zähnchen! Und das witzige Grinsen!
Jeden Tag könnte ich mich darüber schlapp lachen.
Jetzt durfte ich es für euch fotografieren.
In diesem Sinne - fröhliche Ostern.

Donnerstag, 21. April 2011

Des einen Freud ...

Während ich in diesem Frühjahr die Sonne genieße und mich an den blühenden Pflanzen nicht sattsehen kann, wird mein Mann von einem furchtbaren Heuschnupfen geplagt, der teilweise in asthmatische Hustenanfälle ausartet. 
Es hört sich schrecklich an. 
Diese Nacht hat er kaum geschlafen.

Wie gut, dass wir zwei Türen in den Garten haben. Die Küchentür habe ich aufgelassen, um auf der Terasse zu schreiben, die Wohnzimmertür habe ich fest verschlossen. Ich habe hier alle Flächen nass gewischt, die Teppiche gesaugt, und dann das Wohnzimmer zur pollenfreien Zone erklärt. Hoffentlich hilft es. 

Allen Heuschnupfenkranken dieser Welt mein tiefstes Mitgefühl!

Dienstag, 19. April 2011

Das Diebesnest als Forum

Heute erreichte mich eine interessante Mail vom Care-Line-Verlag. Das Leseprojekt "Das Diebesnest", drei Krimis aus verschiedenen Perspektiven und für unterschiedliche Lesestufen, ist von verschiedenen Schulen begeistert und interessiert aufgenommen worden. Die Schulen wünschten sich weitere Möglichkeiten, den Einsatz des Krimis zu diskutieren und zu evaluieren. So kam der Verlag auf die gute Idee, ein Forum für Lehrer und Schüler einzurichten.


Es handelt sich bei diesem Forum um ein geschlossenes Forum, an dem nur die Schüler und Lehrer teilnehmen können, die sich mit der Lektüre beschäftigen. 
Zugangsmöglichkeiten erhält man über die Homepage
Ich bin gespannt über diese Form des Kontaktes und freue mich über jeden neuen Teilnehmer! 

 


Sonntag, 17. April 2011

Lesungsfrei

Osterferien. 
Zwei Wochen lang habe ich nun keine Lesungen. 
Ich genieße die Zeit, im Garten zu sitzen und zu schreiben.

Freitag, 15. April 2011

Von Botox und Gleitsichtbrillen

Gestern wollte ich einen Kommentar auf Facebook zu einem Bericht von mir noch einmal nachlesen. Und ganz zufällig glitt mein Blick an meinem Foto vorbei auf die Werbung, die daneben gepostet wurde. Es war eine Werbung für Botox. 
"Möchten Sie jünger aussehen", blinkte sie. 
Entsetzt starrte ich auf mein Foto. Was war passiert, dass mich jetzt Facebook dazu aufforderte, mir Botox unter die Haut zu spritzen? 
Waren meine Falten nun schon so tief? 
Wurde es allmählich Zeit für eine Verjüngungskur?

"Das hat doch gar nichts mit deinem Foto zu tun", lachte eine Freundin mich aus. "Du hast wahrscheinlich bei Facebook dein Alter angegeben."
Sie hatte Recht. Denn einen Tag später las ich neben meinem Foto eine Werbung für Gleitsichtbrillen.
Ehrlich, was sind das denn für Stereotype, die Facebook mit meiner Altersgruppe verbindet? Und wie geht es weiter? 
Kriege ich im nächsten Jahr eine Werbung für Stützstrümpfe? 
Und im Jahr darauf eine für Gebissreiniger.

Also, lieber Marc Zuckerberg, so viel wie die Welt von dir weiß, hoffe ich, dass neben deinem Foto eine Werbung für eine Therapiegruppe gepostet wird. 
Eine Therapie für emotional gestörte Nerds.

Donnerstag, 14. April 2011

Barbara Einhauer - Kulturvermittlerin

Heute möchte ich euch gerne einen lieben Menschen vorstellen. Das ist Barbara Einhauer aus Österreich. Sie hat einen ungewöhnlichen Beruf, denn sie ist "Kulturvermittlerin". Unermüdlich ist sie unterwegs, um Jugendlichen den Spaß am Lesen oder Schreiben zu vermitteln. Dabei ist sie technisch völlig unerschrocken, dreht den einen oder anderen Film, präsentiert mit dem Beamer, all solche Sachen, bei denen ich immer einen leichten Schweißausbruch kriege...

Barbara und ich haben uns online kennen gelernt. Sie mailte mich eines Tages an, weil sie meine Bücher so oft in ihr Programm einbaut und viele positive Rückmeldungen bekommt. So mailten wir hin und her und stellten dabei ein paar witzige Gemeinsamkeiten fest. Wir haben nämlich am selben Tag Geburtstag und sind gleichaltrig. Außerdem begannen wir fast zur gleichen Zeit mit einer Promotion (ein Grund, uns immer mal wieder gegenseitig Trost zu spenden!). Unsere gemeinsame Grundlage ist aber vor allem die Liebe zu Jugendlichen und die Freude am Schreiben und Lesen.

Barbara lebt in Österreich, und da ich nicht mal eben zu Lesungen nach Graz oder Wien fahren kann, bin ich froh, in ihr so eine schwungvolle Literaturvermittlerein gefunden zu haben.
Wer sie buchen möchte, kann sich gerne persönlich an sie wenden. 
Hier ist ihre Adresse:
Dr. Barbara Einhauer, Jakob-Ghon-Allee 3/4, 9500 Villach, Austria, Tel. +43 (0) 6645109782.
Sie ist außerdem bei Facebook zu finden.

Dienstag, 12. April 2011

Auf Sendung mit Radio Bremen

Heute war ich zu einem interessanten Nachmittag im Rathaus in Göttingen eingeladen. Frau Krämer von Radio Bremen wollte dort nämlich ihre Sendung "Literaturcafé" aufzeichnen und das Projekt "Lesen statt Laub fegen" darstellen. Dieses Projekt ist eine Initiative der Jugendgerichtshilfe Göttingen. Jugendlichen Straftäter, die eine Sozialstrafe auferlegt bekommen, wird zur Wahl gestellt, sich mit einem Buch zu beschäftigen, das ihnen vom Jugendgericht vorgeschrieben wird. 

Die Stadtbibliothek Göttingen hat speziell dazu verschiedene Bücher angeschafft, die Themen wie Schwänzen, Mobbing oder Gewalt zum Inhalt haben. Neben dem Lesen müssen die Jugendlichen auch verschiedene Fragen zu den Büchern beantworten, die mitunter recht persönlich sind.
Da bei diesem Bücherrepertoire auch drei Bücher von mir waren, wurde ich gebeten, zu dieser Runde dazu zu kommen. Außerdem waren zwei Jugendrichter, jemand von der Jugendgerichtshilfe, die Leiterin der Stadtbibliothek und eine Jugendliche eingeladen. 

Nicht überall ist die Idee des Projekts so wohlwollend aufgenommen worden wie in Göttingen, berichtete der Jugendrichter. Kollegen in anderen Städten ernteten dafür zunächst Häme und Spott - so nach dem Motto: Da begehen die Jugendlichen eine Straftat und dürfen auch noch ein Buch lesen.
Aber die Realität ist ja längst anders geworden. Viele Jugendliche empfinden es als große Belastung, ein Buch lesen zum müssen oder eine Bücherei zu betreten. Beim Lesen aber bemerken sie, dass es ihnen durchaus etwas bringt - dass sie etwas über ihr Problem oder über die Perspektive der Opfer erfahren. 
Das erzählte auch die Jugendliche, die diese "Strafe" in Anspruch genommen hatte. Sie war nämlich Legasthenikerin, und das Lesen fiel ihr schwer. Doch das Buch zum Thema Abzocken hatte sie beschäftigt, die Rolle der Täter und Opfer hatte sie berührt. 
Auch war sie zum ersten Mal allein in der Stadtbibliothek gewesen.