Für eine Woche toure
ich nun durch Göttingen und Umgebung und lese an Grund- und Hauptschulen. Da es
bei Grundschülern immer schwierig ist, ein Foto zu schießen, stelle ich eins
vom schönen Göttingen ein.
Göttingen kenne ich
gut und liebe die schöne Stadt sehr. Auf meinen Touren lerne ich aber nun die
Umgebung kennen: Adelebsen und Rosdorf und Dransfeld, und heute kam ich sogar
durch einen Ort, der Erbsen hieß. Der gehörte natürlich sofort auf in meine
Handy-App für ungewöhnliche Ortsnamen.
Ich staune über die
Klugheit und Konzentration der Grundschüler. Heute meldete sich dann eine
Lehrerin und meinte, das läge natürlich auch an den tollen Fähigkeiten der
Lehrer, und da hat sie wirklich Recht. Die Lesungen hier sind fast alle richtig
gut vorbereitet, und wir Autoren wissen ja alle, dass das die halbe Miete ist.
Dann sind die Schüler einfach doppelt motiviert und interessiert, als wenn
ihnen „irgendso`ne Tante ein Buch vorliest.“
Und man muss auch die
Eltern erwähnen. Heute begleitete mich eine Mutter durch den Vormittag, die die
Autorenlesungen durch Bazare und Kaffeestuben sponsert – was mich echt
beeindruckt hat.
Die Lesewoche geht
von Montag bis Freitag mit täglichen zwei bis drei Lesungen. Das ist natürlich
ziemlich anstrengend. Aber bei solchen Begegnungen gerät man schnell in einen
Flow, der einen durch die Woche trägt.
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