Dienstag, 16. Dezember 2014

Der Cybermobbing-Albtraum


Nun darf ich darüber reden… über diese neue Theaterreihe beim Verlag an der Ruhr, die im Januar starten wird, und die mich total begeistert. Hier ergeben sich für Sekundarstufenschüler die Möglichkeiten, mit einfachen Texten, möglichst vielen Rollen und ohne besondere Bühnengestaltung aktuelle Theaterstücke einzuüben und zur Aufführung zu bringen.
Das Stück „Der Cybermobbing-Albtraum“ macht den Anfang.
Hier etwas über den Inhalt:
Ranyas Leben scheint perfekt: Die Gesamtschülerin hat viele Freundinnen und ist mit dem umschwärmten neuen Mitschüler Robin zusammen. Aus heiterem Himmel beginnt dann jedoch gezieltes Cybermobbing gegen sie – auf Websites im Internet, beim Chatten und Posten in den sozialen Netzwerken und auch via Handy. Gefälschte Facebook-Seiten, auf denen Robin vermeintlich über sie herzieht, beleidigende SMS und WhatsApp-Nachrichten und fiese Tuscheleien hinter ihrem Rücken machen Ranya von der beliebten Schülerin zur Außenseiterin und zum ohnmächtigen Mobbingopfer. Als ihr das Mobbing immer mehr zusetzt und sie immer trauriger und aggressiver wird, ziehen sich ihre Freundinnen zurück – und auch die Beziehung zu Robin zerbricht. Zusammen mit ihrem Mitschüler Kilian, der heimlich in sie verliebt ist, stellt Ranya dem anonymen Mobber schließlich eine Falle. Es stellt sich heraus: Der Täter wurde gegen Ranya aufgehetzt – und die Beweggründe sind noch unglaublicher, als Ranya je gedacht hätte.

Übrigens war es für mich nicht so einfach, dieses Stück zu schreiben. Bei einem Theaterstück muss man die Handlung auf wenige Orte begrenzen, man ist gezwungen, alles in Dialoge zu fassen, und doch soll etwas Spannendes auf der Bühne passieren.
Beinahe wäre mir nichts dazu eingefallen.
„Ich glaube, dieses Mal muss ich passen“, sagte ich meinem Mann beim Abendessen. „Mir fällt überhaupt nichts ein.“
„Das verstehe ich nicht“, sagte mein Mann. „Du muss es doch nur in einem Internetcafé spielen lassen.“

Das war der Denkanstoß! 

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