Mittwoch, 4. Dezember 2013

Wieder in Thüringen



Zum dritten Mal bin ich zu Lesungen im thüringischen Crawinkel unterwegs. Die Fahrt ist nicht gerade so um die Ecke, und in Thüringen ist es deutlich kälter als bei uns. Aber es hat noch nicht geschneit, Gott sei Dank.
Beate Lasse, die stellvertretende Schulleiterin, empfängt mich herzlich. Sie hat sich um alles gekümmert und eine Reihe von Lesungen organisiert – dabei hat sie schon sowieso immer so viel zu organisieren. Es gibt Kaffee und leckeren Kuchen – ach, das tut echt gut.
In der ersten Lesung sitzen bekannte Gesichter aus der 10, außerdem Schüler aus der 8. Da viele schon so viel von mir gelesen haben, lese ich aus dem brandneuen Buch „Heute schießen wir uns mal wieder so richtig ab.“ Das kennt noch niemand. 

Beate Lasse, stellv. Schulleiterin der Regelschule Crawinkel, Detelf Fengler von Radio Lotte
Im Laufe der Lesung öffnet sich die Tür, und zwei Redakteure von Radio Lotte schleichen herein. Einen von ihnen – Detlef Fengler - kenne ich auch schon aus den vergangenen Jahren. Ihm und Radio Lotte habe ich letztendlich den Kontakt zu der Regelschule Crawinkel zu verdanken. Radio Lotte beteiligte sich an dem Bundesprogramm „Aktionsplanung Toleranz fördern, Kompetenz stärken“, und um dieses Programm mit Leben zu füllen, befragte Herr Fengler einige Jugendliche, was sie sich wünschen würden. Sie erzählten ihm, dass sie die Klar-Bücher besonders gerne lesen würden und sich eine Autorenlesung an ihrer Schule wünschen würden. (Kein Märchen und kein Aprilscherz!!!) Herr Fengler schrieb den Verlag an der Ruhr an, die gaben die Mail an mich weiter. Tja, und da bin ich nun. 
(So viel zu den Fragen anderer Autoren: Wie kommt man eigentlich an Lesungen? Sie passieren oft durch eine Verkettung von guten Umständen.)

Zwei Lesungen hatte ich heute an der Regelschule Crawinkel, morgen geht es an die Grundschule Wölfel, übermorgen ans Gymnasium Ohrdruf.
Wenn alles so schön wird, wie heute … aber da bin ich mir ziemlich sicher. 
Zuletzt macht Sarah Lietz von Radio Lotte noch ein Interview mit mir. Genau genommen ist es ein Kollegengespräch, denn Sarah schreibt auch.  




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