Mittwoch, 5. Januar 2011

Wenn das Leben am Schreiben hindert

Heute hatte ich die totale Schreibwut - einen Flash, sozusagen. Wie eine Verrückte hämmerte ich Zeile um Zeile in die Tastatur. Aber wie immer klingelte das Telefon: Alex aus Neuseeland. Das war natürlich eine wichtige Unterbrechung. 
Danach tippte ich weiter - wieder Telefon. Dann wieder und noch einmal.

Danach fiel mir ein, dass ich mich mit einer Freundin zum Laufen verabredet hatte (meine Figur muss ja in Schwung kommen). Also hetzte ich los, in den Sportpark. Kaum hatten wir die erste Runde gedreht, ging die Lautsprecheranlage: Der Wagen mit der Nummer:  .... 
Mist! Das war meine Nummer. Ich rannte zur Rezeption und erfuhr, dass mir jemand in mein Auto gefahren war. Nicht schlimm, nur eine kleine Beule. Aber das Laufen war damit auch gelaufen. Und die Lauferei habe ich jetzt mit der Werkstatt...

Zurück an den Schreibtisch gekehrt brauchte ich eine Weile, bis ich mich in meinen Text zurück gefunden hatte. 
Da klingelte das Telefon erneut. Unser Umzug schob sich weiter nach vorne. Die Vorbesitzer verlassen das Haus schon viel früher, als geplant.
Das war`s also mit dem Schreiben!
Für mein neues Schreibprojekt brauche ich Zeit und Ruhe. 
Damit ist es jetzt erst mal vorbei.
Das Leben hat gewonnen!

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