Donnerstag, 7. März 2013

Ich wünschte, meine Beine wären deine




Gestern war unsere Trainerin für Step-Aerobic erkrankt und es erwartete uns eine Vertretung. Ich kannte sie schon aus einem anderen Kurs, wusste, dass ihre Power keine Grenzen kennt. Und schon ging es rauf auf den Step und wieder runter und *zur Seite und W-Step und Basic und W-Step und Basic und Repeat und Angel und Over-the-step und und  und . Als wir dann alle gut erwärmt waren, sollten wir den Step auch gleich eine Stufe höher stellen. Natürlich ist niemand gezwungen – jeder wie er kann, heißt das Motto – und doch machten es alle und so auch ich. Wieder ging es rauf und runter und (ab* weiter lesen). Nach einer halben Stunde hatte mein Gesicht die Farbe meines T-Shirts angenommen (rot) und ich lechzte nach meinem Wasserglas wie nach einer Wanderung durch die Sahara.
Kurze Verschnaufpause zum Wegräumen der Steps, Matte holen und einen kleinen Ball mitbringen. Nun ging es weiter mit Bauchübungen, die ich auch nach fünf Jahren Mukkibude noch nie erlebt habe. Alle Übungen drehten sich um diesen kleinen schlappen Ball, auf den man sich legen, gegen den man sich lehnen oder den man zwischen Arme und Beine nehmen konnte. Von da aus immer lockere Sit-ups, das wärmt Bauch, Beine, Po und Gesicht.
Auf dem Weg zur Umkleide spürte ich bereits Muskelkater in allen Körperteilen.
Heute Morgen nach dem Klingeln des Weckers lag ich eine  Weile auf dem Rücken und wusste nicht, wie ich aus dem Bett kommen sollte. Meine Beine gehörten irgendwie nicht mehr zu meinem Körper.
Aber dann bin ich doch eisern meine Runden gelaufen – das ist immer noch die beste Idee gegen Muskelkater. 

(Foto: Bahia, Brasilien)

Kommentare:

  1. Und Kirschen! Als Saft, Grütze oder (bald!!!) frisch. ^^

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  2. Oh man kann auch alles übertreiben liebe Annette. Bei mir helfen gegen Muskelkater immer gut Schüssler Salze als heisse Sieben.

    Liebe Grüße
    Angelika

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  3. Das hört sich nicht gerade gesund an - eher nach "Sport ist Mord" ;)

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