Dienstag, 19. Oktober 2010

Woher die Briefe kommen

"Schriftsteller sind eitel", schreibt der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki in seiner Biografie (und vergisst dabei zu erwähnen, dass auch Literaturkritiker sehr eitel sind).
Ob ich eitel bin? - Sicherlich ein bisschen. Auf alle Fälle bin ich oft total stolz, wenn ich sehe, in welchen Städten meine Bücher überall gelesen werden.
Damit ich mir das jeden Tag ansehen kann, habe ich eine große Deutschlandkarte an der Wand auf dem Flur hängen, und für jeden Brief, den ich bekomme, stecke ich eine Stecknadel in den Ort, aus dem er kommt.
Natürlich könnte ich das wahrscheinlich auch in eine Exeltabelle eintragen und dann auf einer Karte auf meinem Computer markieren lassen, aber dann habe ich es ja nicht jeden Tag vor mir...
Außerdem liebe ich es, auch mal was analog zu machen...

Leider ist auf meiner Deutschlandkarte kein Platz für die Schweizer und die Österreicher.
Dabei bekomme ich besonders nette Briefe von dort. Bei meinem nächsten Urlaub in der Schweiz oder Österreich muss ich mir unbedingt große Karten von dort mitnehmen.
Die Karte ließ sich leider so schwer abfotografieren - ich hoffe, du kannst trotzdem erkennen, was ich meine.

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