Montag, 28. Mai 2012

Grundschullektüre "Auf Klassenfahrt und Vatersuche"


Als ich aus dem Pfingsturlaub zurück mein Arbeitszimmer betrete, wartet eine schwere Bücherkiste auf mich. Meine Grundschullektüre „Auf Klassenfahrt und Vatersuche“ ist erschienen.
Diese Klassenlektüre ist ein ganz besonderes Buch, ein Buch aus zwei Perspektiven. Two-in-One, könnte man diese Art von Buch nennen, denn wenn man die eine Seite des Buches aufschlägt, liest man die Geschichte von Finnja, dreht man das Buch um 180 Grad, liest man die Geschichte von Philipp.
Finnja ist mit ihrer Klasse auf Klassenfahrt in Hagensbrunn. Durch Zufall hat sie heraus gefunden, dass ihr Vater Peter Puchalski in diesem Ort lebt. Jetzt will sie ihn suchen und ihn fragen, warum er sich nie mehr bei ihr gemeldet hat.
Philipps Mutter und ihr Freund leiten gemeinsam die Jugendherberge. Auch Philipp muss oft mithelfen, doch er verdient sich auf die Weise ein gutes Taschengeld. Außerdem ergeben sich gute Möglichkeiten, die Schüler durch Geisterstunden zu erschrecken.
Philipp und Finnja begegnen einander, und Finnja vertraut Philipp ihr Geheimnis an. Peter Puchalski? Den Mann kennt Philipp nur zu gut. Er ist nämlich der Freund seiner Mutter.
Jungen lesen ein Buch nicht gerne, in dem ein Mädchen die Hauptrolle spielt, und auch Mädchen winken ab, wenn sie das Gefühl haben, ein Jungenbuch zu lesen. Bei diesem Perspektivwechsel haben Schüler und Schülerinnen gleichermaßen die Möglichkeit, sich mit dem Protagonisten zu identifizieren. Außerdem  können sie die jeweilige Geschichte auch aus einer anderen Perspektive erleben. Das Lesen im Unterricht wird so zur Interaktion zwischen verschiedenen Lesegruppen.
Passend zur Lektüre gibt es auch Unterrichtsmaterial für die Schüler. 



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