Montag, 5. November 2012

Die lachende Schaufensterpuppe




Es war ein PR-Gag und ein Wettbewerb beim Mitternachtsshopping:  Lebende Menschen sollten bewegungslos zwischen den Schaufensterpuppen stehen und die neue Winterkollektion präsentieren. Den Passanten blieb es dann überlassen, das schönste „Schaufenstermodel“ zu küren.
Doch der junge Mann im Schaufenster einer Buchhandlung hatte seine Probleme mit der Aufgabe. Als ihn die Menschen staunend betrachteten und fotografierten, begann er zu lachen. Die Passanten waren überrascht, lachten schließlich ebenfalls. Er versucht, sich zu konzentrieren. Bemühte sich, ernst zu bleiben. Vermied den Blickkontakt und starrte ins Leere. Da klopften sie gegen die Schaufensterscheibe, machten Faxen und hüpften herum, bis der junge Mann wieder anfing, zu lachen. Und dann machte auch er Faxen, und die Leute lachten ebenfalls. Eine große Traube an lachenden Menschen hatte sich vor dem Fenster gebildet. Sie und er lachten gemeinsam, bis die Tränen liefen.
Kein Wunder, dass er zur beliebteste Schaufensterpuppe gekürt wurde.
Und was lernen wir daraus? Eine Aufgabe sollte stets kreativ angegangen und fröhlich rübergebracht werden. Gilt jetzt nicht für die Steuererklärung, aber für`s Leben!

Kommentare:

  1. Da hat sich der junge Mann sich selbst und den anderen aber einen großen Dienst erwiesen. Lachen ist nämlich gesund, besonders wenn man so lachen muss, dass die Tränen fließen....ein sehr schönes Erlebnis, wäre gerne dabei gewesen.
    LG
    Heidi

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  2. Lachen ist gesund liebe Annette,
    da hat der junge Mann ein gutes Werk getan.

    Liebe Dienstagsgrüße
    Angelika

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  3. Super Idee... So etwas habe ich auch schon mal erlebt.. :-)

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