Montag, 11. November 2013

Eine Projektwoche voller Begegnungen


Die Grundschule Schenkelsberg in Kassel-Oberzwehren 
hat sich als kulturellen Schwerpunkt dem Lernen und dem künstlerischen Gestalten verschrieben. So steht auch die Projektwoche, die heute begann, unter diesem Gesichtspunkt. Die ersten Schuljahre beschäftigten sich mit Musik, die zweiten mit Kunst, die dritten mit dem Theater und die vierten mit der Literatur. Und so waren wir eine größere Gruppe an bildendem Künstlern, Autoren und Theaterpädagogen, die heute die Schule stürmten, was lustig und lebendig war.
„Hallo Annette!“, begrüßte mich plötzlich eine Frau und strahlte mich an. Ups, dachte ich. Wer ist das denn? Verflixt, mein Alter. Immer diese Alzheimererscheinungen.
„Erinnerst du dich nicht? Ich bin doch Annette Neubauer.“
Oh ja, nun fiel der Groschen! Annette und ich haben uns vor fünf Jahren mal über`s Internet verabredet, als wir feststellten, dass wir beide Kinderbücher schreiben und nicht weit voneinander entfernt wohnten. Sie war das erste Blinddate meines Lebens. In ihrer Wohnung in Gütersloh haben wir einen interessanten Nachmittag verbracht und uns kollegial ausgetauscht. Danach zog Annette nach Köln, und wir sahen uns nicht wieder. Präsent war sie mir aber oft, denn sie hatte manchmal an Orten gelesen, an denen ich ebenfalls war.
Sofort setzen wir uns zusammen und quatschen, und nach dem Projekttag warten wir aufeinander, um uns noch gemütlich in einem Café niederzulassen. Wir tauschen uns aus, reden über Verlage, Lesungen und Schreibwerkstätten und natürlich über private Lebensplanungen.
Eigentlich ist ein Autorenleben ja eher ein einsames Dasein, umso netter, dass ich nun nach meiner Begegnung mit Klaus Kordon gleich auf noch eine tolle Autorin treffe.
Wen`s interessiert, ihre Homepage ist hier.

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