Dienstag, 3. Juli 2012

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Für lange und beschwerliche Reisen hat sich bei uns die Strategie bewährt, die Gefühle total runter zu fahren. Lange Schlangen in den Flughallen – was soll`s! Verspätung bei der Abreise – nicht zu ändern. Vielleicht kriegen wir das nächste Flugzeug, vielleicht startet es nicht, vielleicht, vielleicht … irgendwann werden wir ankommen… wahrscheinlich sicherlich, und wenn nicht, nicht zu ändern…
Lethargie heißt das Zauberwort. Wir lassen uns von den anderen weiter schieben. Es läuft alles irgendwie.
Im Flugzeug nehmen wir eine Schlaftablette, wenn wir über Nacht reisen. Nur so ist der enge Platz zu ertragen. Halbschläfrig dösen wir vor uns hin. Jede Stunde Schlaf ist ein Gewinn. Die Tablette wirkt im Zug weiter.
Endlich! Nils steht am Bahnhof und grinst.
Das Haus erscheint fremd. Die Rosen sind verblüht, die Hortensien und Stockrosen leuchten. Seltsam, wieder da zu sein. 

(Foto: Aspenpark, Santa Fe)

Kommentare:

  1. Schön, dass Du wieder da bist, liebe Annette. Ich habe Dich sehr vermisst. :)

    Liebe Grüße
    Nikola

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  2. Ach, danke euch! Was wäre ich ohne die Blogger-AG!

    Grüße Annette

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  3. Ich lese das erst jetzt. Irgendwie warst du gar nicht wirklich weg, nur anderswo eben. Aber jetzt, wo du das mit den Rosen sagst, jetzt wird mir schon klar, dass sie ohne dich waren.
    Leb dich gut wieder ein!
    Liebe Grüsse
    Gabriela

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