Dienstag, 28. Januar 2014

Lesungen in Göttingen



  
Heute hatte ich noch zwei weitere Lesungen in Göttingen, eine an der Berufsbildenden Schule und eine an der Heinrich-Heine-Schule. 
In der ersten Lesung begegneten mir junge Erwachsene, die aufmerksam und interessiert die Lesung verfolgten, aber zurückhaltend waren, wenn ich um Rückmeldung bat. Ich las aus verschiedenen Büchern, die ich mit Jugendlichen zusammen geschrieben hatte, und habe über die gemeinsame Arbeit erzählt. 


In der Heinrich-Heine-Schule traf ich auf jüngere Schüler, die Klassen 5 und 6. Sie hatten klare Wünsche an die Buchauswahl („Das ist mein Typ, du Miststück“) und scheuten sich nicht, viele Fragen zu stellen. 


Übrigens muss ich an dieser Stelle noch einen ganz herzlichen Dank an die beiden Jugendgerichtshelfer Herrn Löhning und Herrn Geppert ausrichten. Sie haben mich zu allen Lesungen begleitet und immer dafür gesorgt, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort war.  Und ganz nebenbei habe ich auch noch so viel über Göttingen erfahren.
Außerdem gab`s Blumen und diesen komisch-traurigen und doch so süßen Vogel aus der Arrestanstalt. So fühle ich mich total reich beschenkt.
Die Lesereise hatte auch noch ein ganz persönliches Ende. Als ich ins Haus meiner Schwester zurück kam,  um meine Reisetasche zu holen, warteten meine Nichte und mein Neffe schon auf mich. Sie hatten Kuchen geholt und Kaffee gekocht, damit ich mich vor der langen Heimfahrt noch stärken konnte. Das war ein richtig netter persönlicher Abschluss.  

Kommentare:

  1. Der Vogel gefällt mir, noch gefesselt und flugunfähig, aber mit wachem, keckem Bliick (in die Zukunft?) Schön!

    Gruß, Kalinka

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    1. Ja das stimmt. Es gab noch die Variante mit einer Kugel am Bein (ist eben Knastkunst, immer ein bisschen makaber). Mit Rücksicht auf meine weibliche Psyche hatte man sich dann aber für diesen Vogel entschieden.
      Gruß Annette

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