Mittwoch, 4. März 2020

Corona und ich



Ich bin erst mal aus NRW nach Brandenburg geflüchtet. Hier wohnen ja nur wenige Menschen, vor allem keine Italiener und Chinesen. Ich wasche mir stündlich viermal die Hände, desinfiziere sie dann und binde mir meinen Mundschutz um. Sollte ich hier in meiner Isolation doch mal jemanden sehen, winkte ich ihm von weitem zu und deute damit an, dass wir uns auch nahe sein können, wenn er Abstand hält.
Am Montag war ich einkaufen. Das war eine kluge Entscheidung, denn die Hamsterkäufe fanden am Wochenende statt. Montag waren die Regale wieder voll, aber es gab keine Schlangen an den Kassen.
So richtig gut geht es mir nicht. Ich habe ein bisschen Kopfschmerzen, aber ich will jetzt nicht den einzigen Arzt, der hier weit und breit durchhält, auch noch belästigen. Das Wartezimmer ist sicherlich überlaufen, und nachher hole ich mir neben Corona auch noch eine Grippe oder eine Magen- und Darminfektion.
Ansonsten ist alles schick.
Ich bin allerdings traurig, dass die Leipziger Buchmesse ausfällt, und das ist diesmal nicht ironisch gemeint.

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