Mittwoch, 11. Mai 2011

Lesung in Lügde


Heute war ich zu einer Lesung an die Johannes-Gigas-Schule in Lügde eingeladen. Lügde liegt in Lippe, nicht weit von meiner Heimatstadt Lemgo entfernt. Als alter Lipper weiß ich, dass man Lügde "Lüchte" ausspricht, mit langem ü und weichem ch, aber ich kannte die Stadt nicht. Umso überraschter war ich, ein romantisches Städtchen mit historischem Stadtkern vorzufinden.

Für die Schüler der 8. Jahrgangsstufe  las ich aus einem KLAR-Roman und einem Klar-Reality-Roman und ließ die Schüler abstimmen, welches Buch sie hören wollten. 
Für mich sind diese Abstimmungen immer sehr interessant, und ich kenne die Bücher so gut, dass ich auch spontan spannende Stellen zusammen stellen kann. 

Es war schön bei euch, und ich danke euch für`s Zuhören und Frau Ufkes für die gute Organisation.
Morgen steht noch eine weitere Lesung an der Schule an. Auf dem Rückweg bringe ich ein bisschen Zeit mit, das romantische Städtchen zu fotografieren.

Ist das Foto nicht süß? Das könnte ich glatt als Werbefoto einsetzen.

Dienstag, 10. Mai 2011

Neues Cover













Nun ist es amtlich. Nach und nach bekommen die Klar-Romane ein neues Cover.
Das erste Buch, das verändert wird, ist das Buch "Im Chat war er noch so süß".
Mir ist das Cover erst mal ganz fremd und so ganz anders, aber schlecht finde ich es nicht.
Vor allem wird es zu dem Fortsetzungsroman passen.
Aber das ist eine andere Geschichte.

Montag, 9. Mai 2011

Grünzeugs und so

Was Pflanzen und Bäume betrifft, bin ich der absolute Analphabet. Ich teile die Welt in Gänseblümchen und Nicht-Gänseblümchen. Umso verblüffter bin ich immer, wenn ich mit jemandem durch die Landschaft marschiere, der an Pflanzen riecht (das mache ich auch), sie anfasst (das mache ich auch) und sie dann auch noch bestimmen kann (das mache ich eben nur mit dieser Gänseblümchen-Kategorie).
Heute hatte ich Besuch von einer Freundin. Staunend ging sie durch unseren Garten und bestimmte eine Pflanze nach der anderen. 
"Oh, da habt ihr ja eine Goldulme. Und da ist eine ganz besondere Magnolie."
"Bist du sicher, dass das eine Magnolie ist?"
"Aber ja, guck dir doch mal diese Blüten an. Wie eine Tänzerin. Und dieses Blatt. Zweifarbig."
Oh yes. Darauf hatte ich noch nie im Leben geachtet. War ich beeindruckt.
"Da hinten blüht jetzt auch die Pfingstrose", wagte ich vorsichtig zu sagen.
Meine Freundin sieht mich verwundert an. "Pfingstrose? Ich sage immer Hortensie dazu."
"Naja ... kann auch eine Hortensie sein..."

Nun weiß ich jedenfalls, dass diese grünen Blätter unter dem Küchenfenster Thymian, Oregano und Zitronenmelisse sind. Das wird unserem Salat gut tun!

Sonntag, 8. Mai 2011

Muttertag

Seit vielen vielen Jahren habe ich den Muttertag abgeschafft. 
Oft begann er in der Früh mit Flötenspiel morgens um 5, mit Versuchen, den Tisch zu decken, die kläglich scheiterten, mit Tränen und Streit. 
Als mir einer meiner Söhne in der Schule eine Blume aus Holz sägen musste, und sie zum Entsetzen des Lehrers in schwarzer Lackfarbe anmalte, hatte ich Erbarmen mit meinen Kindern und schaffte diesen Tag ab. Seitdem verläuft der Muttertag friedlich und ruhig, und wenn das Wetter so traumhaft ist wie heute, ist er auch so ein Geschenk an mich.

Jetzt, wo die Kinder erwachsen sind, schleicht sich der Muttertag aber doch wieder in mein Leben. Die Kinder schicken Blümchen oder rufen an.
"Hallo Mama, hier ist dein Muttertagsgedicht", dröhnt es fröhlich durch den Hörer. "Froh zu sein bedarf es wenig, und wer froh ist, ist ein König."
"Toll", sagte ich gerührt. "Ist aber nicht von dir, oder? Habe ich glaube ich schon mal gehört."
"Echt? Naja, wenn es dir nicht gefällt, kann ich auch auf der Blockflöte spielen..."
So viel Kreativität muss dann aber doch nicht sein. 
Es gibt ja auch im nächsten Jahr wieder einen Muttertag...

Donnerstag, 5. Mai 2011

Der neue Trailer

Und hier ist er, der neue Trailer zu dem Buch "Überfall auf das Juweliergeschäft".
Viel Spaß beim Gucken.

Neues Buch - neuer Trailer

In wenigen Tagen wird mein neues Buch "Überfall auf das Juweliergeschäft" im Brigg-Verlag erscheinen.
Bei diesem Krimi handelt es sich um eine "Entscheide-du" Lektüre, die von Grundschulklassen des 3.-4. Schuljahres gelesen werden kann. 
Einzelne Kapitel können mit der gesamten Schülergruppe gelesen werden, andere Kapitel laden zum individuellen Lesen oder zum Lesen in Kleingruppen ein.

Der Krimi beginnt mit einem gemeinsamen Kapitel, das sich auf alle Handlungsstränge bezieht und den Überfall auf ein Juweliergeschäft beschreibt. Anschließend haben einzelne Schüler oder eine Schülergruppe die Möglichkeit, sich für den weiteren Verlauf der Handlung zu entscheiden – dafür werden drei Alternativen angeboten.

Der Krimi enthält fünf gemeinsame Kapitel und bietet viermal je drei Alternativkapitel für die Lesegruppen an. Dadurch erhält jeder einzelne Schüler die Möglichkeit, einen ganz individuellen Krimi zu erlesen und sich anschließend mit den Mitschülern im Klassengespräch über die verschiedenen Handlungsstränge auszutauschen.

Ich hoffe, mit diesem Krimi zum kreativen und individuellen Lesen in der Schule beigetragen zu haben. 

Heute Abend gibt es den Trailer dazu. Wie ihr seht, arbeitet Nils daran!


Mittwoch, 4. Mai 2011

Mal wieder Grundschule


Nicht dass ihr denkt, ich bin pausenlos auf Lesungen. Aber in dieser Woche ballt es sich.
Heute war ich nach langer Zeit mal wieder an einer Grundschule, der Grundschule Kattenstroth in Gütersloh. Haaaa, an einer Grundschule bin ich ja wirklich gleich zu Hause, und wenn ich dann noch das 3. und 4. Schuljahr vor mir sitzen sehe, geht mir das Herz auf.

Für das 3. Schuljahr las ich aus den Ratekrimis "Kriminell gut lesen" und machte mit den Schülern Spiele dazu, dem 4. Schuljahr stellte ich die Lektüre "Das Diebesnest" vor und las aus Nims und aus Elsas Geschichte.

Hier seht ihr die Schüler der Klasse 3 bei einem Spiel.

Dienstag, 3. Mai 2011

Lesung in Oberhausen


Ein bisschen erschrocken war ich heute Morgen schon, als ich in die Aula der Anne-Frank-Realschule in Oberhausen geführt wurde. Ich war zwar darauf vorbereitet, vor zwei großen Jahrgangsstufen zu lesen , aber so eine Aula in der ganzen Dimension vor sich zu haben ... zitter ... schlotter ... so ein Profi bin ich nun auch nicht, dass ich das so locker wegpacke.

Natürlich ist eine kleine Lesung immer gemütlicher und persönlicher, aber nicht immer können sich die Schulen diesen Luxus leisten. So hatte ich den Bedingungen, zwei Lesungen vor ca. 100 Schülern durchzuführen, zugestimmt. 
Die Schulleiterin hatte mir versichert, dass die Schüler so große Veranstaltungen gewohnt seien und durchaus mutig genug seien, sich zu melden und Fragen zu stellen. Und das stimmte tatsächlich. 
So waren es wirklich zwei schöne Veranstaltungen. 

Montag, 2. Mai 2011

Lesung in Fuldatal

Kaum sind die Osterferien vorbei, geht es auch wieder los mit den Lesungen. 
Heute war ich an der Gesamtschule Fuldatal, einer Schule, die mich auch im vergangenen Jahr schon einmal eingeladen hatte. Das Team der Bücherei hatte die Lesung organisiert und liebevoll vorbereitet. Der interessante Schaukasten war ein Teil davon. 


Außerdem erfuhr ich ein paar schöne Ideen, Schüler zum Lesen zu bewegen. So liegt zum Beispiel in diesem Schaukasten immer ein Roman aus, der täglich umgeblättert wird. Auf die Weise haben die Schüler die Möglichkeit, häppchenweise ein Buch zu lesen.
Auch Mitbestimmung bei der Auswahl der Bücher wurde groß geschrieben. So war es nicht verwunderlich, dass die Bücherei über interessante Bücher verfügte (und ich mich am liebsten gleich festgelesen hätte.)

Im Rahmen eines Drogenprojekts las ich dann für die 7. Klassen aus den Büchern "Sauf ruhig weiter, wenn du meinst" und "Abgestürzt" im schön dekorierten "Blauen Saal" der Schule. Die Schüler hörten interessiert zu und hatten viele Fragen.
Euch allen liebe Grüße.

Sonntag, 1. Mai 2011

Vorgeschmack auf Sommer

Es ist immer ein besonderer Tag, wenn die Pferde zum ersten Mal nach dem Winter auf die Wiese dürfen. Ein erster Vorgeschmack auf  Sommer. Schon Tage vorher haben sie vom Paddock aus versucht, ein paar Halme des satten Grüns zu erwischen. 
Ungläubig starren sie nun auf den geöffneten Weidenzaun. Dann drängt einer nach dem anderen hinaus auf die Wiese. Direkt an der Schwelle beginnen sie, zu fressen. Bloß keine Zeit verlieren, keinen Halm vergessen. Bald könnte dieses Glück vorbei sein. 
Und richtig. Nach einer Viertelstunde müssen sie in den Paddock zurück. Zu groß ist die Gefahr, dass sie eine Darmkollik bekommen. Ein paar letzte hastige Grasbüschel, ein unruhiger Blick... Aber wenn der Sommer da ist, ist auch das Schlaraffenland den ganzen Tag über geöffnet.