Sonntag, 14. Oktober 2012

Literaturarbeit über mich



  
Vor einiger Zeit meldete sich eine Schülerin über Facebook bei mir. Sie wollte eine Literaturarbeit über mich schreiben und hatte einige Fragen. Die habe ich ihr natürlich gerne beantwortet. Wir blieben in Kontakt.
59 Seiten lang wurde ihre Arbeit. Wahnsinn, was man alles über mich schreiben kann.
Auf die schriftliche Arbeit folgte noch eine mündliche Prüfung. Von zwei Prüfern wurde dieses arme Mädel zum Thema „Annette Weber und ihre Bücher“ geprüft. Oh Mann, das tat mir echt Leid. Dass ich plötzlich Gegenstand einer Prüfung bin und andere sich dadurch ängstigen, finde ich irgendwie richtig richtig komisch.
Die Schülerin zog mit einem Kurzvortrag und zwei Plakaten in die Prüfung. Das klang echt gut!
Heute kam dann die Nachricht: Die Prüfung ist eigentlich gut gelaufen. Für ihre schriftliche Arbeit hatte Katinka eine Eins bekommen. Allerdings ist sie bei der mündlichen Prüfung über die Frage nach meinem Doktortitel gestolpert. Sie wusste nämlich gar nicht, dass ich einen habe.
Ehrlich gesagt, ich bin erstaunt, wie gut die Lehrer vorbereitet sind! Hut ab!
Die Note für die Mündliche steht noch aus, aber so schlimm kann es ja wohl nicht sein, eine Frage nicht zu wissen, oder?
Für alle, die wie Katinka auch in einer Prüfung über mich sitzen:
Ich habe einen Doktortitel in Pädagogik. Auf dem Foto seht ihr meinen Doktorhut, den mein Sohn Benny und seine Freundin für mich gebastelt haben. Und auf dem unteren Foto seht ihr meine Doktorarbeit! 

 

Kommentare:

  1. Vielleicht sollte man die Seite hier in "Dr. AnnetteWeber-Blog" umbenennen. Den Schülern und ihren Prüfungen zu Liebe. ;)

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  2. Dann kommen die Schüler mit den Fragen: Frau Doktor, ich habe da ein Problem. Mein Bauch tut weh...

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  3. Hallo Annette
    Mutig von der Schülerin, über einen Fehler wird sie wohl nicht stolpern. Cool Dein Doktorhut.

    Liebe Sonntagsgrüße
    Angelika

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  4. Aber als Mutter und Großmutter weiß man doch auch so, was bei Bauchweh zu tun ist. Oder nicht?

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  5. Öhm, auch wieder richtig. Die Wahrheit ist vielleicht auch eher, dass ich meinen Doktortitel gar nicht so mag. Er passt gar nicht zu mir.

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