Sonntag, 2. Februar 2020

Ab jetzt mit Agentur



Lange Jahre war ich überzeugter Nicht-Agentur-Autor. Wenn man als Autor für die Schulbranche schreibt, ergeben sich die Kontakte und Schreibaufträge von ganz allein. So jedenfalls sah ich die Dinge viele Jahre lang und bin mit dieser Einstellung gut zurechtgekommen.
Schwierig wird es nur, wenn man seine Schreibgenre erweitern will, mal für Kinderbuchverlage schreiben möchte, mal ein Jugendbuch konzipiert und mal damit liebäugelt, für Erwachsene zu schreiben. Dann läuft man bei Verlagen schnell gegen volle Briefkästen. „Für welche Agentur arbeiten Sie?“, wird man gefragt (wenn man das Glück hat, gefragt zu werden… meist schafft man noch nicht mal das!) Tja, das ist dann die Gretchenfrage, und mit dem Satz: „Ich bin agenturlos“ kommt man nicht weit.
Genervt von diesen Rückmeldungen ruderte ich zurück und überlegte, mich an eine Agentur zu wenden … da gab es eine unerwartete Schicksalsfügung. Carsten Polzin, langjähriger Programmleiter des Piper- Verlages, den ich von einer tollen Zusammenarbeit kannte, machte sich mit einer Agentur selbstständig. Ihr könnt euch sicherlich denken, dass ich da nicht lange gefackelt habe.
Seit Februar geht die Agentur Textbaby an den Start und ich bin als zu vermittelnde Autorin mit dabei. Alles noch ganz frisch und aufregend … aber es fühlt sich gut an. Und zu meiner Überraschung ist eine Agentur auch bei Schulverlagen sehr hilfreich. Es ist nämlich ein gutes Gefühl, wenn man bei den Verträgen einen langjährigen Profi an seiner Seite hat, der mal darüber guckt…
Wer noch mehr nachlesen möchte: Hier.


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