Montag, 8. Februar 2021

Flockdown im Lockdown

 


Ob ich okay bin, fragt eine Freundin. Ich hätte schon so lange nichts mehr gebloggt. Es stimmt. Der letzte Eintrag liegt mehr als einen Monat zurück. Das liegt daran, dass mich dieses digitale Leben irgendwie nervt. Ich will endlich mein analoges Leben zurück.

Aber trotz allem geht es mir gut und ich mache das beste daraus. Wenn ich nicht gerade schreibe, wandere ich durch die Gegend, mal mit Freunden, mal allein und entdecke die schönen Seiten des Teutoburger Waldes. Aber es ist und bleibt ein kleines Leben.

Nun versinken wir auch noch im Schnee. Autofahren ist nicht mehr möglich, und ein eisiger Wind sorgt dafür, dass die Spaziergänge kurz ausfallen. Und doch stehen wir alle staunend mit den Schneeschaufeln vor den Hauseingängen und versuchen, dem Briefträger eine Schneise zu schlagen. Dabei wird der sicherlich sowieso nicht durchkommen.

Aber wir haben unseren Spaß. Nachbarschaftsplausch vom Feinsten. Besonders als ein Nachbar eine Schneefräse organisiert und uns alle von der Arbeit erlöst. Dann ist Zeit für einen kleinen Umtrunk. Ein Nachbar stellt Gläschen und Schnapsflaschen nach draußen. Auf die Kälte und den Schnee. Und so trinke ich den ersten 40-prozentigen meines Lebens noch vor dem Frühstück.

Naja – ist ja Flockdown. Und dann fluppt die Geschichte sicherlich schneller und lustiger.

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