Mittwoch, 12. März 2014

Auf dem Weg



Meine erste Fastenwoche ist um. Heute wurde mir eine Fastenmail zugeschickt, die ich bei der evangelischen Kirche beantragt hatte, und mit der ich mich in meiner Fastenzeit unterstützen lassen wollte. Sie handelte von Paulus, der seinem Ziel so rastlos nachjagt, es aber trotz aller Unruhe nicht aus den Augen verliert. Sie handelt auch vom Ziel setzen, vom Weg suchen, vom Gehen und vom Zweifeln. Liebevoll ist sie formuliert, und sie spricht mich sehr an, besonders, weil auch ich heute wieder durch die Lande fahre.
Ziel ist Nottuln, eine kleine Stadt im Münsterland. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es Geduld und Gelassenheit, denn von Paderborn Richtung Münster gibt es keine direkte Verbindung. Es geht es entweder mit großem Umweg über die Autobahn oder mit großem Zeitaufwand auf direktem Weg über die Dörfer. Ich entscheide für eine Mischung, fahre Strecken über die Dörfer und Abschnitte über die Autobahn. Bei beiden Variationen muss ich mich in Gelassenheit üben. Es ist viel Verkehr, LKWs zwingen zum langsam fahren, Drängler  fordern auf, nachsichtig zu sein. Das ist nicht gerade mein Spezialgebiet…
Zur Belohnung erwartet mich ein hübsches Städtchen, immer noch wunderschönes Wetter und eine nette Klasse – (über die ich morgen berichten werde!)
Insgesamt habe ich die erste Fastenwoche gut überstanden. Es ist mir nicht SO schwer gefallen, auf viele kulinarische Gewohnheiten zu verzichten. Allerdings überkommt mich leichte Panik, wenn ich daran danke, dass ich erst ein Siebtel meiner Fastenzeit hinter mir habe… 




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