Freitag, 19. April 2013

Grüße aus Kirchmöser




Kirchmöser ist das seltsamste Örtchen, das ich kenne. Es gehört zur Stadt Brandenburg an der Havel, ist aber so groß, dass man es nicht mal eben so zu Fuß erkunden kann. Da der Ort auf einer Halbinsel liegt, von fünf Seen begrenzt ist, und auch noch einen See in der Mitte hat, hat man das Gefühl, diesen Ort überhaupt nicht zu überblicken. Da gibt es Kirchmöser-Ost und Kirchmöser-West und Kirchmöser-Dorf und Kirchmöser-Bahnhof, und das alles bei 4000 Einwohnern.
Kirchmöser war zu DDR-Zeiten ein bedeutender Industriestandort. Hier wurden Panzer gebaut. Heute stehen die meisten Industriegebäude leer, Bahngleise führen ins Nirgendwo. Die Häuser sind allerdings hübsch und kuschelig zurecht gemacht. Bei der Seendichte haben hier viele Einwohner ein nettes Grundstück am See.
So auch ich!!! Ich bin hier nämlich in einer schönen geräumigen Ferienwohnung mit Seeblick untergebracht worden und fühle mich einfach gut. Vorangegangen ist allerdings eine nervige lange Autobahnfahrt mit Stau in Hannover und Helmstedt. So habe ich mir den Abend mühsam verdient.
Morgen gibt es an der BOS Kirchmöser ein Schulfest zum 90-jährigen Bestehen, und da bin ich eingeladen. Seit meiner Lesung im Juni 2011 bin ich dieser Schule und vor allem der Schulleiterin Angelika Schöps freundschaftlich verbunden. Da ist es Ehrensache, dass ich vorbei schaue, zumal die Schule neu renoviert in frischem Glanz erstrahlt.  

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