Freitag, 11. Mai 2012

Das erste Mal


Mein Roman zum Thema „Das erste Mal“ geht mir so locker von der Feder, dass ich mir heute eine Pause verordne. Wenn ich nämlich in dem Tempo weiter schreibe, habe ich ihn in 10 Tagen fertig, und das wäre richtig schade.
Das Schreiben macht unheimlich Spaß.
Zwischendurch lese ich immer noch mal meine Aufzeichnungen, erinnere mich an die Gespräche mit verschiedenen Jugendlichen.
Das erste Mal hat so unterschiedliche Bedeutungen für alle, je nachdem, ob es einem bevorsteht, oder ob man rückblickend auf die Situation schaut.
Davor zu sein, ist mit riesigen Aufregungen verbunden, für manche sogar eine richtig große Belastung. Wie wird es sein? Wird es wehtun? Kann ich es genießen? Und über allem die Frage: Klappt es überhaupt, oder werde ich versagen?
Schaut man anschließend auf die Situation, ist da viel Gekicher über die Naivität, die Aufregung, die Angst, die Scham. Es gibt komische Erlebnisse, über die man sich ausschütteln kann vor Lachen, aber auch so ernste und bedrohliche. Und es gibt schöne Momente, romantisch und ergreifend.
Die Eindrücke sind von so großer Gegensätzlichkeit. Mal schauen, wie ich diese Fülle in meinem Roman berücksichtige. 

(Foto: Statue aus Titanic, Jeju, Korea) 

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